++Update: Wir, 4-Köpfige Familie, produzieren nur noch ein Drittel an Plastikmüll!++

Einen Schritt weiter! Mittlerweile haben wir alle 2 Wochen nur ein Drittel des „Gelben Sacks“ gefüllt. Meinem Mann fällt es schwer, den „Gelben Sack“ nicht wie gewohnt an die Straße zu stellen, wenn die Müllabfuhr ihre Tour fährt.

Unsere Kinder erzählen überall, dass Mama kein Plastik mag. Was sie allerdings nicht daran hindert, trotzdem vieles in Plastik zu konsumieren. Immerhin fragen sie, ob wir das Recyceln können.

Entscheidend für diesen „Durchbruch“ war, dass ich konsequent die meistgebrauchten Lebensmittel nicht mehr in Plastik kaufe. Obst wird vom Bioland Bauern gekauft. Passierte Tomaten, Sahne, Aufstrich und Marmelade gibt es nur im Glas. Dafür nehme ich den Weg nach Minden, 20 Kilometer von uns entfernt, in Kauf. Ich versuche den CO2-Abdruck und Benzinverbrauch zu verringern, in dem ich für Freunde, die ebenfalls einen gesunden Lifestyle führen, Lebensmittel mit einzukaufen. Alle zwei Wochen starte ich also den Großeinkauf im „Denn’s“, der in Minden ist. Alle vier Wochen fahre ich nach Hannover in den Unverpackt Laden „LoLa“. Da kaufe ich unsere flüssig Handseife ein, Kutips und nehme noch Quark mit. Auch getrocknete Küchenkräuter bekomme ich vor Ort und Nudeln. Allerdings essen wir so viel Nudeln, dass ich im „Denn’s“ noch die verpackte Variante mitnehmen muss. Unsere Recycling-Schublade hat uns ebenfalls viel weitergeholfen. Dazu mehr an anderer Stelle.