Im stillen Kämmerlein,
nur mit einem Stift bewaffnet,
der Schweinehund bewusstlos,
in sich total versunken,
sitzt das Talent allein,
vom Alltag komplett entkräftet,
suchend blickend, hilflos,
die Seele voll Kummer ertrunken,
die Hoffnung nur ganz klein,
Der Atem schwach rasselt,
der Blick trüb und willenlos,
plötzlich, dem Dunkeln entschwunden,
Wie kann das nur sein?
Das Talent entknebelt,
ganz frei und sorgenlos,
ohne Blassuren, nicht verwunden!
Die Gedanken klar, rein,
flink und gar beflügelt,
in Wort und Schrift, groß
die Versklavung, überwunden
bei Kerzenschein,
des Dichter s Geiste erhellt,
Freiheit, bedingungslos,
endlich ungebunden!
So ist dieser Wunsch, mein,
für alle auf dieser Welt,
nur frei, nur eines bloß
beseelt Freiheit wir bekunden!

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