Wie kam es nun eigentlich zum „Patenbeet“?

Es gibt viele Beete, die von der Gemeinde gepflegt werden müssen. Es entstand die Idee, dass doch auch interessierte Bürger ein Beet gestalten und pflegen könnten. Die Kosten und Hilfe zur Herstellung sowie zur weiteren Pflege des Beetes übernimmt die Gemeinde. Kurzerhand entschied ich mich, dass Beet, das auch noch direkt vor unserer Haustür sich befindet, selbstverständlich in Pflege zu nehmen.

Die Gemeinde stellte mir den benötigten Mulch zu Verfügung und bezahlte auch die von mir eingekauften Pflanzen. „Ruck-zuck“ war das Beet bepflanzt und befindet sich nun schon das zweite Jahr bei mir in Pflege.

In dem Beet befinden sich „Bienen- und Insektenfreundliche Pflanzen“ wie Sonnenhut, Duftveilchen, Lavendel, Fette Henne, Mageriten und Windröschen. Dazu gehören auch Kräuter wie Schnittlauch, Zitronenmelisse, Kapuzinerkresse, Salbei, Thymian, Minze und eine Walderbeere. Beikräuter dürfen hier auch wachsen, wie zum Beispiel Gundermann oder Löwenzahn. Mit Ästen und Steinen sind ideale Bedingungen für Pflanzen und Kleinstlebewesen hergestellt.

Hin und wieder tausche ich Pflanzen aus, schneide Verblühtes ab, ziehe hier und dort etwas zu viele Beikraut raus und gieße frisch eingepflanzte Blumen oder Kräuter.

Der Arbeitsaufwand ist also wirklich nicht der Rede wert. Bisher wurde noch kein Müll reingeschmissen und es findet sich auch kein „Häufchen“ im Beet. Alle Anwohner freuen sich und ich mit am Meisten.