Heimlich, nicht spürbar, kriecht der Schatten, Stück für Stück
und allmählich, aber sicher, schlägt es auf das Gemüt.
Von einst der Frohnatur geleitet, wird jeder Schritt zur Qual,
nicht nachvollziehbar, den Schritt verlangsamt – innehalten!
Vorsichtig um sich blickend, Leere, das Nichts, vollkommende Dunkelheit
nur schemenhaft sich das Unheil nähert, die Lust schwindend
kraftlos, der Lebensmut fast unterkühlt, zitternd, routiniert,
ein Fuß vor den anderen setzend, die Muskeln erschlaffen.
Obwohl die Sonne scheint, das Leben tosend vorbei rast,
alles taub, blind, wie gelähmt, die Kühle das Denken erstarrt.
In alle Richtung umschauend, von Einbahnstraßen umgeben.
Ungläubig, schierer Wahnsinn! Haare raufend, Tränen fließen,
die Gedanken rasen, nicht fassbar, den Atem angehalten.
Die Dunkelheit, unausweichlich, die Einbahnstraßen endgültig.
So muss es wohl sein, dem Schicksal sich dankbar hingeben,
Erlösung und mit der Lösung abfinden. Ein Gedanke, nie gewollt
Nie verstanden! Und jetzt so glasklar! Das Leben ein Scherbenhaufen,
die Angst vor dem Nichts, die Angst vor der Angst, nur eines macht Sinn
sich vor der Dunkelheit zu schützen, auf den Pfad der Unendlichkeit zu begeben.
Das Leben, ein Schnitt, so es einst begann, der Lebenshauch aus dem Körper weicht.