Der Kompass – eine Richtung zu eine wertschätzende Beziehung zu unseren Kindern. An dieser Stelle empfehle ich Euch unbedingt folgende Seiten von „Der Kompass“ (unbezahlte Werbung und nicht im Auftrag) von Ruth Abraham empfehlen.

Ein langer, steiniger Weg liegt hinter uns – gemeint ist der Weg, von Freiheit zum gemeinsamen Leben mit Kindern.

Klingt anstrengend und ist auch so gemeint. Ein Kind ist ein Mensch, wie Du und ich. Oft höre ich, wie Eltern von ihren erfolgreichen Erziehungsmethoden prahlen. Ebenso, wie die ältere Generation „einen Schlag auf den Po“ oder eine „saftige Ohrfeige“ Erziehung heutzutage vermissen.

Ich blicke in solchen Momenten in meine Kindheit zurück. Wann immer ich verzweifelt hilflos, ohnmächtig vor Wut oder auch von Todessehnsucht erfüllt war, spüre ich noch heute, dass „brutale Lautstärke“, Verbote und Erpressungen Auslöser für diese starken Gefühle waren. Damit ist nicht nur die elterliche Strenge, sondern einfach die Machtausübungen von Erwachsenen gemeint.

Mir scheint es so, dass Kinder wie Statussymbole in der Gesellschaft wirken. Das erste Kind wird gefeiert. Das zweite wird noch mit einem Kopfnicken bewertet. Alles darüber hinaus ist asozial.

Ich frage mich oft an dieser Stelle, wie konnte ich Verständnis, Rücksicht und Respekt lernen, wenn diese doch nur im Kollektiv nicht aber vom Individium spürbar war?

Wieso müssen Kinder erzogen werden? Sind sie dumm? Sind sie tierähnlich? Können sie nicht durch beobachten lernen? Wieso müssen sie leise sein? Wieso wird den Kindern das Recht am Lernen, an Fürsorge, an bedingungslose Liebe, an Erleben, selbstbestimmte Entscheidungen usw.permanent aberkannt?

Bewertungen und Beurteilungen haben mich streckenweise vom Erleben von Abenteuern abgehalten. Bis heute wirkt das gesellschaftliche Kollektiv.