Was bringt mich eigentlich immer wieder in Abhängigkeiten, die ich nach einiger Zeit mühselig und freiheitsberaubend empfinde? Es gibt Abhängigkeiten, die scheinen mir unabwendbar. Zum Bespiel Geld verdienen scheint mir so eine Abhängigkeit zu sein.

Oder sind Abhängigkeiten nur Gewohnheiten wie zum Beispiel der Lebensweg: verliebt, verlobt, verheiratet? Definitiv sind Abhängigkeiten befriedigte oder auch unbefriedigte Bedürfnisse!

Somit komme ich zu der Erkenntnisse, das Abhängigkeiten sich mit Bedürfnisveränderungen ändern können. Welche Abhängigkeiten wären aber Zwang? Bedürfnisse sind soetwas wie ein „Muss“ ab einem gewissen Punkt. Und dadurch entsteht die „Muss-Abhäbgigkeit“ ist das aber so? Klar trinken, essen und auf Toilette gehen sind „Muss-Bedürfnisse“ in ihrem „Endstadium“.

Die Frage ist, ob ich mich deswegen in die „Geldabhängigkeit“ begeben muss und wie sehr muss ich mich in Abhängigkeit begeben? Zum Beispiel, wenn ich gerne Luxusgüter preferiere, dann ist die „Geldabhängigkeit“ sehr stark. Wenn ich mich auf’s Notwendige beschränke, ist die „Geldabhängigkeit“ geringer.

Eine weitere Komponente spielt die Gewohnheit. Wenn ich also in Luxus schwelge, na dann ist die Abhängigkeit stark. Wenn ich eher spartanisch und simpel lebe, ist die Abhängigkeit gering.

Es liegt also in meiner Selbstverantwortung, in wie weit ich mich abhängig mache oder machen lasse. Denn wenn mein Bedürfnis nach Anerkennung mit Geldwerten zusammenhängt unterliege ich nun auch anderen Mächten. Trau Dich, nur das zu tun, was Du bereit bist zu geben!