Gestern hatten wir unseren 10 Hochzeitstag. Und wie sollte es anders sein, mein Mann hatte einen Auftritt. Ich liebe ihn so sehr und natürlich lasse ich ihn ziehen. Denn noch mehr liebt er die Musik. So ist das.

Mit meinen beiden Kindern hatte ich einen besonderen Abend geplant. Wenn was Besonderes ansteht, laufen meine Kinder „Amok“. Routiniert und gelassen wie ich mittlerweile bin, hatte ich die Beiden versucht „einzufangen“. Es flossen natürlich Tränen. Ich versuchte nicht den Gedanken „Schade!“ zulange festzuhalten und im Selbstmitleid zu versinken.

Ich watschelte also hin und her, kreuz und quer durch den Garten. Nach einiger Zeit hatte ich mit unserer Tochter die Feuerstelle eingerichtet. Der Stockbrotteig war fertig und los ging es. Was für ein Drama! Der Teig rutsche immer von den Stöckern ab! Später wußte ich warum. Die frischgeschnittenen Weidestöcker waren zu glatt. Schande über mein Haupt. (Es darf gelacht werden!)
In der Zwischenzeit hatten die Kinder das Interesse am Lagerfeuer verloren und spielten friedlich mieinander. Endlich, denn am Nachmittag waren sie wie Hund und Katze!

Glücklicherweise besuchte mich meine Freundin, die im Verteiler einer Whats App Gruppe war und als Einzigste Bock und Zeit auf Lagerfeuer hatte. Was vollkommen in Ordnung ist! Ich freue mich über das was so sein soll! Es war ein wundervoller Abend, an dem wir unsere Gedanken austauschten! Voller Glückseligkeit hatte ich wohl einen „Laberflash“ – ohne Alkohol versteht sich.

Trotz aller Widrigkeiten und beinah Eskalationen, passierte folgendes, als ich unsere Kinder gegen 23 Uhr ins Bett bekam: „Mama, heute war der beste Tag in meinem Leben!“